Holzchopf 2016 - Preisverleihung

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Holzchopf 2016 ist Walter Schöb von Gams

Am 2. September 2016 wurde in Flums zum fünften Mal der St.Galler HolzCHopf ausgezeichnet. Eine dreizehnköpfige Jury hat sechs Personen aus der St.Galler Wald- und Holzbranche nominiert.

 

Holzchopf: kein Schimpfwort, sondern eine Auszeichnung für beispielhaftes Engagement

Faszination für das Holz verbindet

Meinrad Gschwend

Zum fünften Mal wurde der „St.Galler Holzchopf“ erkoren. Es ist der 72-jährige Walter Schöb aus Gams. Mit fünf Anerkennungspreisen – Bauherrschaft, Unternehmer, Lebenswerk, Jugend und Engineering“ - wurden weitere Persönlichkeiten für ihren beispielhaften Umgang mit Holz gewürdigt.

Der Interessensverband Lignum Holzkette St.Gallen hat dem Begriff „Holzchopf“ eine neue Bedeutung gegeben. Holzchopf ist im Kanton St.Gallen ein eigentliches Gütesiegel, eine Anerkennung für einen besonders engagierten, mutigen oder originellen Einsatz für das regionale Holz. „Die Wahl zum Holzchopf ist quasi ein Ritterschlag“, führte Regierungsrätin Heidi Hanselmann in ihrer Festrede in der Flumserei aus.

Eine breit zusammengesetzte Jury hat Walter Schöb aus Gams zum „St.Galler Holzchopf 2016“ erkoren. Er gilt als Pionier im Holzbausystem. Vor 37 Jahren hat seine Firma die ersten Holzsystembauten gemacht. Mittlerweile hat er mit seinem Team über 1600 Holzbauten und über 100 Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten erstellt. „Walter Schöb vertritt die Überzeugung, dass man als Schweizer Holzbauer auch Schweizer Holz verwenden soll und setzt diese Überzeugung konsequent um“, betonte Sepp Fust, Vizepräsident der Holzkette St.Gallen in der Laudatio.

Gleichzeitig wurden in Flums fünf Anerkennungspreise verliehen. Der Preis „Bauherrschaft“ ging an die Toggenburger Bergbahnen, die das neue Gipfelrestaurant auf dem Chäserrugg aus regionalem Holz und durch Betriebe der St.Gallischen Holzwirtschaft erstellt haben. Der Anerkennungspreis „Engineering“ wurde an Josef Kolb verliehen, der sich als Holzbauingenieur schweizweit einen Namen geschaffen hat. Im Bereich Brandschutz gilt er als Pionier. Der Anerkennungspreis „Jugend“ ging an Mirco Signer, der an den Berufsweltmeisterschaften die Schweiz in der Sparte Möbelschreiber vertreten und vor wenigen Wochen die Lehre mit der kantonalen Bestnote abgeschlossen hat. Werner Ackermann setzt sich seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen für Wald und Holz ein, aktuell als Präsident der Genossenschaft Baumwipfelpfad Neckertal. Er erhielt den Preis „Lebenswerk“. Den Preis „Unternehmer“ erhielten Doris und Ruedi Fenk, die in der fünften Generation in Hinterforst eine Sägerei führen. Trotz des schwierigen Umfeldes, mit dem die Schweizer Säger konfrontiert sind, haben sie mit einem beispielhaften Neubau die Weichen für die Zukunft gestellt.

Die Faszination am Holz war das verbindende Element an der fünften Preisverleihung, die dazu beiträgt, dass der „Rohstoff vor der Haustüre“ vermehrt Beachtung findet. Die Lignum Holzkette St.Gallen zeichnet nicht nur herausragende Holzchöpfe aus, sondern engagiert sich dafür, dass Holz in allen Köpfen Platz findet.

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Legende Herausragendes Engagement für das einheimische Holz, vlnr:

- Heidi Hanselmann, Regierungsrätin und Gastreferentin
- Doris und Ruedi Fenk, Anerkennungspreis „Unternehmer“, Sägerei Fenk Eichberg
- Mirco Signer, Anerkennungspreis „Jugend“, Wald-Schönengrund
- Walter Schöb, Hauptpreis „Holzchopf 2016“, Schöb AG Gams
- Werner Ackermann, Anerkennungspreis „Lebenswerk“, Hoffeld
- Melanie Eppenberger, Anerkennungspreis „Bauherrschaft“, Bergbahnen Chäserrugg
- Thomas Wildberger, Präsident Lignum Holzkette St.Gallen
- Josef Kolb, Anerkennungspreis „Engineering“, Kolb AG Romanhorn

 

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