Sonderschau Immomesse 2019

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Titelbild

Sonderschau an der Immomesse 2019 mit

„Prix Lignum 2018: Bekanntmachung der Ergebnisse des Prix Lignum Wettbewerbes 2018

„Mit Schweizer Holz gebaut":  Werbung für das Schweizer Holz

„Woodvetia“: Regionale Ergänzung der schweizerischen Bemühungen für das HSH-Label und der Woodvetiakampagne.

  • "Holzhandwerk live": Zeigen und erleben mit St.Galler Holzpersönlichkeiten

 

 

Ein besonderer Anziehungspunkt der Ausstellung war das "Holzhandwerk live". Der Holzbildhauer Dominik Hollenstein formte drei Holzbotschafter der besonderen Art

Am Anfang waren es drei Balgacher Föhren; am Schluss dann die Darstellung von drei Personen, die mit St.Galler Holz zu tun haben. Mit einer „Kunsthandwerk-Aktion“ machte die Lignum Holzkette St.Gallen auf die Vielseitigkeit des einheimischen Rohstoffes aufmerksam.

Meinrad Gschwend

Wer nachhaltig und klug baut, der verwendet Holz. Damit hat Holz mit Köpfchen zu tun. Das ist einer der Gründe, warum der Interessensverband Lignum Holzkette St.Gallen regelmässig Persönlichkeiten, die sich um das Holz verdient gemacht haben, mit dem Preis „St.Galler Holzchopf“ auszeichnet. Um Köpfe und um Persönlichkeiten geht es auch bei der jüngsten Aktion des Verbandes. Holzbildhauer Dominik Hollenstein wurde beauftragt, drei Persönlichkeiten, die in enger Verbindung mit der St.Galler Holz- und Waldwirtschaft stehen, darzustellen.

Die Wahl fiel auf Katharina Lehmann (Gossau), Thomas Ammann (Rüthi) und Jörg Abderhalden (Nesslau). Sie sind nicht nur bekannt, sondern haben täglich mit St.Galler Holz zu tun. Katharina Lehmann führt seit 23 Jahren die Blumer-Lehmann AG, eine der führendsten und grössten Holzbauunternehmungen der Ostschweiz. Nationalrat Thomas Ammann steht dem Waldwirtschaftsverband St.Gallen-Liechtenstein als Präsident vor. Der mehrfache Schwingerkönig Jörg Abderhalden  ist in seinem Hauptberuf Schreinermeister und Geschäftsführer einer Holzmanufaktur.

Im Rahmen der Immomesse St.Gallen, wo das Publikum dem Bildhauer direkt über die Schultern schauen konnte, wurde mit den Werken begonnen. Dominik Hollenstein setzt auf eine klare Formensprache.  In traditioneller Wiese arbeitet er die Köpfe aus  dem Holz heraus. Das Eigenleben des Holzes nimmt er bewusst in Kauf. Unregelmässigkeiten stören nicht – im Gegenteil. Als Material verwendete er Rheintaler Föhren – einst gewachsen in einem Wald oberhalb von Balgach. Rund zweieinhalb Tage hat für jede Statue gebraucht. In der Zwischenzeit sind die Werke fertiggestellt und geben Zeugnis davon, dass Holz aus St.Galler Wäldern auf vielfältigste Weise eingesetzt werden kann. Mehr noch: dass das einheimische Holz immer eine gute Falle macht und alle Sinne anzusprechen vermag.

Dominik Hollenstein

Dominik Hollenstein am Porträit von Katharina Lehmann

 

 

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