Fachtagung Immobilien am 2. September 2021 im Verrucano in Mels
"Mehr Gebäude mit Schweizer Holz"
"Abgabe im Baurecht - Fluch oder Segen"

Text Michael Kohler, Sarganserländer

Die Vereinigung staatlicher und kommunaler Leiter Immobilien und die Ostschweizer Lignum Regionalsektionen haben im Kultur- und Kongresshaus Verrucano eine Fachtagung abgehalten. Während am Vormittag der Wald und die Holzbaubranche im Fokus standen, vertieften die Referenten nachmittags das Schweizer Baurecht.

«Holz im digitalen Spannungsfeld»
Beim Grillfeuer-Gespräch diskutierten Holzfachleute in Salez über die Digitalisierung.

Text Meinrad Gschwend

Der digitale Wandel beeinflusst auch die Holzwirtschaft. Holzbauer und Holzplaner stehen vor neuen Herausforderungen. Wo liegen die Chancen? Wo lauern die Risiken? Fragen dieser Art standen im Mittelpunkt des Grillfeuer-Gesprächs. Unter der Leitung von Beni Heeb diskutierten Rolf Baumann (Berner Fachhochschule), Anne Nyffeler (Pirmin Jung AG), Dominic Sieber (SFS Bereich Holzbau) und Stefan Müller (Säntis Innovations Cluster Holz).

Überbauung Waldacker in St.Gallen
Thomas Güntert

Die Lignum Sektionen St.Gallen und Thurgau haben zusammen mit dem Architektur Forum Ostschweiz zu einer Besichtigung der Wohnüberbauung Waldacker nach St.Gallen eingeladen. Es war bereits der vierte „hölzerne“ Anlass, der von den drei Organisationen durchgeführt wurde. Erwin Rebmann vom Vorstand Lignum Holzkette St.Gallen und Simon Biegger, Geschäftsführer von Lignum Ost Thurgau konnten rund 60 Architekten und Planer auf eine zweistündige Baustellenführung schicken, bei der David Renggli, Verena Egli und Konrad Leuenberger von der Renggli AG, sowie Yves Schihin von der Oxid Architektur GmbH ausführlich informierten.

"Holz als Alternative zu fossilen Brennstoffen"

"Aufstocken, erweitern, sanieren - einfach in Holzbauweise"

Text Erwin Rebmann

Zwei Themenabende mit dem HEV St.Gallen und dem HEV Raum Gossau gemeinsam mit der Firma Blumer Lehmann in Gossau und der Lignum Holzkette St.Gallen

Der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern steht sowohl beim Verkehr wie auch beim Heizen ganz oben auf der politischen Traktandenliste. Mit dem Umschwenken auf erneuerbare Energieträger wird der Raubbau an den Vorräten von Öl, Gas und Kohle reduziert und der Ausstoss an CO2 vermindert. Dabei ist Holz eine wichtige Alternative.

Holz wächst im Wald nach und bindet CO2. Die Kapazität für die CO2-Bindung im Wald ist jedoch begrenzt. Ab einem gewissen Vorrat stirbt lebendes Holz wieder ab und wird unter Freisetzung von CO2 wieder zersetzt. Es entsteht ein Gleichgewicht zwischen Bindung und Freisetzung. Ein Gleichgewicht entsteht auch, wenn das zuwachsende Holz aus dem Wald entnommen und verarbeitet wird. Solange das Holz in Bauten und Objekten Verwendung findet, ist das CO2 sogar gebunden und eingelagert. Erst wenn es am Schluss seiner Lebensdauer verbrannt wird oder verfault, wird wieder gleich viel CO2 freigesetzt wie vorher im Wald gebunden wurde. Entsprechend macht es Sinn, Holz aus dem Wald zu nutzen, möglichst lange in Bauwerken oder Gegenständen zu erhalten und am Schluss energetisch zu verwerten. Alles klimaneutral!

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